Dosier-, Injektions- und Kontrollsysteme für Pulveraktivkohle.

Die zur Reduzierung der Schwermetall-, Furane-, Dioxinemissionen, usw... verwendete Pulveraktivkohle, weist bei der Dosierung, hauptsächlich aufgrund der fehlenden Gleiteigenschaft desselben Produkts, Schwierigkeiten bei der Dosierung auf.

Folglich besteht die Gefahr, dass aufgrund der Krümmerbildung in der Anlageoder anderer Bildungen, die richtige Dosierung nicht eingehalten wird.

Um diesem Problem entgegenzutreten, dank der Erfahrung von STM in diesem Bereich, hat man sich überleget, den Durchlaufstrom des Reagens im Dauerbetrieb zu messen, in dem somit Durchsätze 0,5 Kg/h bis 100 Kg/h, mit einer Fehlerspanne von ±2% gesichert werden.

Durch den Einsatz eines Messfühlers mit Mikrowellen-Technologie, sind wir in der Lage eine sofortige Messung der dosierten Menge durchzuführen und, im Falle der Wert, welche die vorgegebene Schwelle unter- oder überschreitet, meldet das System dem Bediener ein Problem und führt gleichzeitig eine Kontrolle der Anlage zum auffi nden des Problem durch.

Die Lieferung, wie auf dem Schema abgebildet, besteht aus:

  • Einer Dosieranlage (1), komplett mit Rührapparat mit Würfelbrecher (2)
  • Einer Trichter (3) mit Pneumatikrüttler (4) und Füllstandfühler (5)
  • Einer Dosierschnecke (6) je nach der zu dosierenden Menge geeignet bemessen, bestehend aus einer speziellen Geometrie, so dass die Aktivkohle nicht zusammengedrückt wird, mit Drehfühler (7)
  • Einer Förderer (8) auf dem das Leseinstrument (9) installiert ist
  • Einer Venturi-Düse (10) für den Pneumatiktransport des Produkts, für die unterschiedslos Druckluft oder Stickstoff (max. 2 bar) verwendet werden kann, oder ein Hochdruckgebläse (nicht für Inertisierungssystem anwendbar)
  • Einer Druckfühler (11) zur Kontrolle der Verstopfung der Anlage

Mögliche Anwendungen:

 

Sicherheit in 5 Punkten

1) SICHERHEIT WÄHREND DER DOSIERPHASE

Anhand der von uns, in Zusammenarbeit mit den Aktivkohlenherstellern und einer Beratungsgesellschaft für Brand- und Explosionsverhütung, durchgeführten Forschungen, ist die Aktivkohle, wie es in den Sicherheitsdatenblätter steht, ein Produkt das zur ATEX Gefahr gehört, jedoch, da es Vorort keiner Zerkleinerungsbehandlung, welche die Zündung verursachen könnte, unterzogen wird, genügt es und ist möglich, die restlichen Anzündungsquellen zu verhüten, damit sie nicht wirksam werden, unter anderem, dass die sich bewegenden Organe keine Funken erzeugen, auch nur zufällig, um Brandbildungen in der Aktivkohle zu verhindern. Eine angewendete Maßnahme zum Verhindern der Funkenbildung ist die externe Positionierung der Antriebslager ohne mögliche Kontaktstellen mit dem Mahlgut.

Diese Art von Maßnahme (Verhindern der Zündungsquellen) wurde sowohl für die Mikrodosieranlage als auch für das Homogenisierungswerkzeug angewendet. Zur Verhütung dieser Zündungsquellen hat unser Unternehmen ein durch den Einsatz von durch einen normalen Kompressor mit einem Durchsatz 40-60 mc/h pro Leitung und einem maximalen Druck von 2 bar erzeugte Druckluft, ein Pneumatikfördersystem konstruiert und ausgeführt.

2) SICHERHEIT WÄHREND DEM EINSPRITZEN

Um während der Förderungsphase der dosierten Aktivkohle das Bilden explosiver Wolken zu verhindern, kann alternativ zur Druckluft, um das Produkt bis zur Einspritzstelle, gasförmiger Stickstoff verwendet werden, wobei der Sauerstoff anteil nicht höher sein darf als 5%. Dafür muss dem Dosiersystem stromaufwärts ein Stickstoff generator aufgestellt werden, um die erforderlichen Mengen direkt Vorort zu produzieren.

3) SICHERHEIT WÄHREND DER BESCHICKUNGSPHASE

Falls die Anlage ein Lagersilo der zu dosierenden Aktivkohlevorsieht, liefert STM ein System, mit dem der Transporteur die LKW-Versorgungspumpe an die Stickstoff zapfsäule anschließen kann, so dass die Versorgung in inerter Atmosphäre erfolgen kann. Das System ermöglicht die Stickstoff versorgung durch eine Lagerpumpe, als auch direkt durch einen Stickstoff generator, wie es auf nachfolgendem Schema abgebildet ist.

4) SICHERHEIT WÄHREND DER LAGERUNGSPHASE

Falls der Einsatz eines Lagersilo der zu dosierenden Aktivkohle vorgesehen ist, kann, um den Sauerstoff gehalt in demselben Silo unter Kontrolle zu und um es unter der Gefahrschwelle zu halten, gasförmige Stickstoff verwendet werden. Dies erfolgt durch das Analisieren der Atmosphäre im Silo durch ein dafür vorgesehenes System. Dieses System stellt das Öff nen und Schließen des Stickstoff -Einspritzsystems im Silo sicher. Alternativ kann der Einsatz eines Entlüftungspaneel, dass auch auf dem Silodach aufgestellt ist, und von drei auf unterschiedlichen Höhen und kreisförmig bei 120° einen gegenüber dem anderen, aufgestellten Fühlern. Das von STM gelieferte System funktioniert durch eine Lagerfl asche als auch direkt durch einen Stickstoff generator versorgt.

5) SICHERHEIT BEI DER AUFSTELLUNG IN EINEM KLASSIERTEN BEREICH

Falls die Lieferung innerhalb eines klassierten Bereiches aufgestellt werden muss, kann das System komplett mit, für die Aufstellung im ATEX 22 Bereich gekennzeichneten Motoren, Getrieben, Fühlern, usw... ausgerüstet werden.



Nur eine detaillierte Risikoabwägung, gestützt auf die Besonderheit des Verfahrens und des Produkts, ist in der Lage die Eigenschaften einer Anlage, welche den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen für das Explosionsrisiko entsprechen, festzuhalten. STM ist in der Lage dem Kunden den bei erforderlichen Risikoabwägungen und der Festlegung der, von Fall zu Fall, erforderlichen Sicherheitstechniken, unterstützt.